Museum im Sucher

Langfristige Kooperation mit vier Schulklassen

Vier Berliner Schulklassen nehmen die Berlinische Galerie seit Mitte 2018 genau unter die Lupe. Sie kommen jeweils alle zwei Wochen ins Museum, um Kunst zu sehen, künstlerisch-praktisch zu arbeiten und persönliche sowie gesellschaftliche Fragen zu formulieren.

Zusammen mit den begleitenden Kunstvermittler*innen und Lehrer*innen werden diese im Dialog mit den Kunstwerken diskutiert. Sowohl die Dauerausstellung als auch die wechselnden Sonderausstellungen bieten dafür vielfältige Anknüpfungspunkte.
Im Programm „Museum im Sucher“ wird das Museum zu einem konstanten Lern – und Erfahrungsraum. Die Schüler*innen haben die Möglichkeit unterschiedliche Facetten der Museumsarbeit kennen zu lernen. Ausgehend davon entwickeln sie Projekte, mit denen sie sich wiederum ins Museumsgeschehen einbringen. Zum Beispiel trägt eine Klasse ihre Ideen für den entstehenden Bildungsraum bei und tritt dafür in Dialog mit den Architekt*innen. Eine weitere Klasse arbeitet zur barrierefrei gestalteten Dauerausstellung und befragt einen blinden Besucher. Ziel dieses Projekts ist, dass die Berlinische Galerie zu einem selbstverständlichen Lernraum für Schüler*innen wird und Stimmen von jungen Leuten mehr Sichtbarkeit und besseres Gehör im Museum erlangen.
Die teilnehmenden Klassen sind die 9.-10. Klasse der Heinrich-von-Stephan-Gesamtschule, die 6. Klasse der Charlie-Chaplin-Grundschule sowie zwei Willkommensklassen der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule, deren Lehrer*innen eng in die Konzeption mit den Kunstvermittlerinnen Michaela Englert, Ricarda Heliová und Kolja Kohlhoff eingebunden sind.

Das Projekt „Museum im Sucher“ wird von der gemeinnützigen Vertical Stiftung gefördert.

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